|
Hallenfussball

Hallenfussball ist eine in Sporthallen stattfindende Variante des Fussballs. Wesentliche Unterschiede zum Feld-Fussball sind die deutlich kleinere Spielfläche und die Bandenbegrenzung. Dadurch wird das Spiel deutlich schneller und torreicher. In Deutschland unterscheiden wir derzeit noch zwischen Hallenfussball und Futsal. Futsal ist die offizielle Form des Fussballs in der Halle, nach den Statuten der FIFA. Hallenfussball wird in Deutschland seit den 1970er Jahren vor allem im Jugend- und Amateurbereich gespielt. Später entdeckten auch die Vereine der ersten und zweiten Bundesliga den Hallenfussball als Möglichkeit, die Winterpause zu überbrücken. Als in den achtziger Jahren der Hallenfussball boomte und auch im Fernsehen immer öfter zu sehen war, entschloss sich der DFB, einen eigenen Wettbewerb auszutragen, das Hallenmasters. Nachdem der Wettbewerb 2001 wieder abgeschafft wurde, nahmen kleine Vereine die Organisation von Hallenturnieren in Deutschland in die Hand. Eines der bekanntesten Hallenturniere ist das des VfB Oldenburg in der Weser-Ems-Halle, welches jährlich stattfindet. Darüberhinaus haben sich in den vergangenen Jahren die Hallenturniere in Frankfurt/Main, Nürnberg und Riesa etabliert. 
|